75 Jahre Ansbacher Rokoko - Festspiele
Im Jubiläumsjahr erwartete die Besucher der mittelfränkischen Regierungshauptstadt Ansbach eine rauschende Sinnesreise zurück in die Epoche des „Wilden Markgrafen“.
Wie bereits seit 75 Jahren lud Ansbach im Juli 2025 zu seinen bedeutenden Rokoko-Festspielen ein. In der ganzen Stadt war der Zauber dieser einzigartigen Zeit zu spüren. Bis heute zeugen unzählige Kulturstätten in der mittelfränkischen Regierungshauptstadt von der bewegten Vergangenheit der einstigen Hohenzollern-Residenz. Sie transportieren den Glanz des Rokoko in die Moderne und wurden im Jubiläumsjahr zur imposanten Bühne für ein schillerndes, sinnesübergreifendes Spektakel.
An insgesamt zehn Festspieltagen begeisterten die Veranstalter mit einem prall gefüllten Eventprogramm, das buchstäblich die ganze Stadt bewegte. Bei vielseitigen Kunstausstellungen, Maskenfesten, Lesungen, Konzerten und einem barocken Casino-Abend konnten die Besucher den Lebensstil zu Zeiten des berühmten „Wilden Markgrafen“ Carl Wilhelm Friedrich so abwechslungsreich wie nie erleben.
Wir blicken zurück auf ein betörendes, prachtvolles und mitreißendes Spektakel und bedanken uns bei allen Mitwirkenden.
Ansbacher Rokoko 2026 - Marktgeflüster In der Altstadt
Da erklingen Jagdhörner, da tönen die Hoftrompeter: Ein Hauch von Puder und Parfum zieht durch die Luft. Ein vergangenes Jahrhundert flaniert zur Marktzeit durch die barocke Altstadt. Es wird getanzt, getuschelt und Besorgungen eingetrieben. Der Hofstaat schaut auch nach dem Rechten. Er lässt sich von Fechtern die neueste Mode der Fechtkunst vorführen, betrachtet die Soldaterie mit strengem Blicke und zieht sich an die festliche geschmückte Tafel zurück, während die voll gepackte Postkutsche durch die Gassen zieht. Ein einzigartiger Pläsier unter freiem Himmel.
Mein Leben hat mich in die Ferne geführt, aber die Verbindung mit meiner Geburtsstadt hat mich nicht losgelassen. So lebe ich gerne hier und unterrichte Kampfkünste für Jung und Alt! Bin täglich ab 18 Uhr im Budoclub (neben dem Stadtfriedhof) anzutreffen...
Ich darf mich als einen „waschechten“ Ansbacher bezeichnen. Schließlich bin ich hier sowohl geboren als auch aufgewachsen. In meinen 57 Lebensjahren habe ich bis auf mein Studium der Kunstgeschichte in Erlangen meine Heimatstadt nie verlassen. Derweilen betreibe ich in der Fußgängerzone ein Antiquitätengeschäft in 4. Generation. Eine Vielzahl von Stammkunden sind im Laufe der Zeit zu Freunden geworden…
Ansbach – meine Wurzel – eine übersichtliche Stadt mit dem für mich und meine Familie notwendigen Angebot an Waren, Geschäften, Dienstleistungen und Arbeitsmöglichkeiten. Freunden und Bekannten spontan in der Stadt zu begegnen fällt hier leicht…